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Vorarlberg

Vorarlberg (Dialektausdruck Ländle) ist das westlichste Bundesland Österreichs. Durch seine Verfassung ist das Land sowohl als „unabhängiger Staat“ als auch als Teil des Bundes eingerichtet. Vorarlberg ist flächen- wie bevölkerungsmäßig das zweitkleinste Bundesland Österreichs.
In vielen Kulturformen unterscheidet sich die Vorarlberger Bevölkerung von der des restlichen Österreichs. So werden im Alltag beispielsweise hoch- und höchstalemannische Dialekte gesprochen (Vorarlbergerisch), während das übrige Österreich fast ausschließlich zum Verbreitungsgebiet der bairischen Mundarten (Österreichisches Deutsch) gehört.

Wirtschaft
Wirtschaftlich ist das Bundesland Vorarlberg eine der am frühesten entwickelten Industrieregionen Österreichs. Heute dominiert nicht mehr so sehr die traditionelle Textilindustrie, sondern die feinmechanische und Elektroindustrie sowie der Tourismus (Lech und Zürs am Arlberg, Montafon, Bregenzerwald, Kleinwalsertal). Vorarlberg ist das am zweitstärksten industrialisierte Bundesland Österreichs mit der stärksten Exportorientierung (Exportquote der Industrieproduktion zirka 70 %). Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Grenzgänger in die Schweiz und nach Liechtenstein. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Vorarlberg einen Index von 127.4 (EU-25:100) (2003)

Kultur
Vorarlberg ist mit 137,1 Einwohner pro km⊃2; nach Wien das am zweitdichtesten besiedelte Bundesland Österreichs. Mit dem Ballungsraum zwischen Feldkirch und Hörbranz verfügt es über eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Europas.
Das kleine Land hat neben Wien den höchsten Immigrantenanteil. Dieser liegt bei 13% der Gesamtbevölkerung. Die größte migrantische Gruppe sind, entgegen dem österreichischen Schnitt, Bewohner türkischer Herkunft, knapp gefolgt von Immigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die weit abgeschlagene drittgrößte Immigrantengruppe stellen in Vorarlberg die Deutschen.
Vorarlberg hatte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eine sehr homogene Bevölkerung und war zu dieser Zeit noch relativ dünn besiedelt. Die Rheinregulierung, der Bahnbau und der damit verbundene Aufschwung der Industrie brachte vor allem Italiener ins Land, die hauptsächlich aus dem Trentino stammten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichten größere Einwanderungswellen das Vorarlberger Land, was den großen Bevölkerungssprung zwischen 1923 und 1951 (trotz des Krieges) und zwischen 1961 und 1971 erklärt.
Die erste Einwanderungswelle nach dem zweiten Weltkrieg bestand hauptsächlich aus Menschen aus Ostösterreich, vor allem Steirer und aus deutschen Heimatvertriebenen (Südtiroler, Sudetendeutsche und Untersteirer). In dieser Zeit entstanden auch die markanten, noch heute erhaltenen und bewohnten Südtiroler-Siedlungen in den größeren Gemeinden des Landes. Diese Migrationswelle wurde durch die relativ gute Wirtschaftslage in Vorarlberg und der benachbarten Schweiz herbeigeführt.
Die zweite große Einwanderungswelle der 1960er und frühen 1970er Jahre kam mit den Gastarbeitern besonders aus der Türkei und Jugoslawien, deren Arbeitskraft vor allem in der Textilindustrie benötigt wurde.

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